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Finanzielle Freiheit – Geldanlage im entsprechenden Lebensjahrzehnt

Finanzielle Freiheit – Geldanlage im entsprechenden Lebensjahrzehnt

Finanzielle Freiheit und Geldanlage ist in aller Munde und sehr viele Menschen wünschen sich finanziell unabhängig zu werden. Leider ist unser Schul- und Ausbildungssystem nicht darauf ausgelegt, Menschen in finanziellen Angelegenheiten zu schulen. Erst im Alter hat man sich meist diesem Thema soweit angenähert, dass man versteht worum es in der Geldanlage geht.

Im Endeffekt erkennt man, dass es um eine Strategie, Disziplin, Moneymanagement und letztlich um Zeit und Zinseszinseffekt geht. Je nachdem, in welchem Lebensjahrzehnt man die Systematik verstanden hat, fängt man an zu Sparen, Einzusparen und letztlich zu investieren.

Im Laufe des Lebens finden die Menschen, die sich für das Thema Finanzielle Freiheit interessieren immer mehr Klarheit. Ich zähle Sie und mich zu diesen Menschen.

Lassen Sie uns also im nachfolgenden Artikel die wichtigsten Lebensjahrzehnte zum Weg der Finanziellen Freiheit beschreiben. Jedes Jahrzehnt beinhaltet entsprechende Anlageprioriäten, die mit Chance & Risiko zu tun haben.

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Schule/Ausbildung

Wenn man nicht gerade durch seine Eltern oder Oma und Opa auf die Geldanlage angesprochen wird oder sich selbst damit beschäftigt, hat man erst einmal Konsum im Kopf. In der Schule gibt es je nach Status meist finanziell besser gestellte Kinder und Kinder, die aus nicht so vermögenden Verhältnissen kommen. Schon in der Schule oder Ausbildung kommt es bereits zu Rivalitäten in Kleidung und Lifestyle-Produkten. Meist steht Sparen nur im Zusammenhang mit dem Ziel, Erspartes wieder in Konsum zu wandeln.

Gerade in diesem Lebenszyklus könnte es noch so einfach werden, langfristig Vermögen aufzubauen und Geld zur Seite zu lesen. Würden hier mehr Oma´s und Opa´s nicht nur ein Sparbuch für das Auto anlegen, sondern die Grundlage für das Investieren und Vermögensaufbau legen, könnte das Leben des Enkels in gute Bahnen gelegt werden.

Oft wird aber hier die Grundlage für das erste Auto gelegt, das dann laut Robert Kiyosaki letztlich eine Verbindlichkeit bedeutet. Also ein Gegenstand, der Geld kostet und kein Geld einbringt. Gerade die Folgekosten sind enorm und man wird letztlich abhängig von Spritpreisen, Werkstattstätten und letztlich der Abschreibung.

Würde man also im jungen Alter bereits in der Schule oder Ausbildung anfangen regelmässig zu investieren und Vermögen aufzubauen, könnte alles in Richtung „Finanzielle Freiheit“ mit einer gesunden Geldanlage entspannt beginnen. Entspannt deswegen, weil man viel Zeit bis zur Rente hat und man mit kleinen Beträgen über einen langen Anlagezeitraum einen sehr guten Hebel in Richtung Zinzeszinseffekt bekommt.

20-er Lebensjahrzehnt

In diesem Lebensjahrzehnt wird zunächst die Ausbildung abgeschlossen. Man zieht bei den Eltern aus, es wird eine Wohnung gesucht und eingerichtet. Weiter geht es mit der Gründung einer Familie, Kinder werden geboren. Der Berufsstart ist in vollem Gange. Meist steht man am Anfang noch nicht mit dem grossen Gehalt da. Viele Ausgaben drehen sich um Familie, Auto, Kinder.

Jetzt gibt es zwei Ausgangspunkte. Hat man bereits in der Schule oder Ausbildung ein Investmentkonto aufgebaut, welches durch Eltern oder Grosseltern gefördert wurden, kann man weiter entspannt mit kleinen Investment-Beträgen in Zukunft Grosses erreichen. Leider wird zu diesem Zeitpunkt die „kleine Goldene Gans“ geschlachtet, oder sie war gar nicht vorhanden.

Im 20-er Lebensjahrzehnt wird meist sehr viel Geld für Familie, Auto und Kinder ausgegeben. Geld ist meist knapp und so richtig kann man sich meist nicht um eine Geldanlage kümmern. Hinzu kommt, dass man durch Marketing der Industrie in falsche Geldanlagen oder Versicherungen rutscht.

30-er Lebensjahrzehnt

Im Berufsleben entwickelt sich oft eine Karriere, welche mit überdurchschnittlichen Gehaltssteigerungen verbunden ist. Das bedeutet aber meist auch Freizeiteinbußen.

Die Kinder wachsen, stellen Ansprüche an Konsum, Erlebnisse und Ausbildung. Oft fängt man an sich mit der Zukunft, der Absicherung der Kinder zu beschäftigen. Man will sich vergrößern, man sucht ein Haus, will Eigentum schaffen. Und weiter geht es mit der Verschuldung. Einerseits will man Werte schaffen, die Familie mit einem gekauften Haus im Alter absichern.

Je nachdem wie die Kapitalausstattung, also das Eigenkapital für den Hauskauf ist, begibt man sich in die nächste Abhängigkeit. ABER, oft bleibt neben der Abzahlrate auch etwas Geld übrig, weil auch das Gehalt gestiegen ist. Vielleicht treten erstmals Überlegungen auf, sich mit Börse, Aktien, Derivaten zu beschäftigen. Es wird oft angefangen versucht Vermögen aufzubauen. Das Thema Traden, Investieren wird immer aktueller und man versucht sich ein grosses Stück Gewinne an der Börse abzuschneiden.

Je nach Börsenphase, Wissen und Strategie sind dann die Erfahrungen positiv oder negativ.

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40-er Lebensjahrzehnt

Je nachdem, welche Erfolge man in der Trendfolge-, Dividenden- oder Aktien-Strategie hat, erfolgt der Vermögensaufbau schnell oder langsam. Es wird nach der optimalen Strategie und Börsen-Guru´s gesucht, um die Finanzielle Freiheit schnellstmöglich zu erreichen. Erst später erkennt man, dass neben der Strategie das Moneymanagement mit der entsprechenden Positionsgrösse eine entscheidende Rolle spielt.

Geht man es richtig an und spart und investiert man konsequent, wächst auch das Vermögen. Oft belastet zwar noch die Kreditrate des Hauses, Kinder gehen aus dem Haus.

Ende 40 kommt es auch meist zu der sogenannten Midlife-Krise und Ehen brechen auseinander oder man lernt einen neuen Partner kennen. Manch einer ist zwischen Baum und Borke, entweder hat man jetzt das Haus bereits abgezahlt oder man muss sich mit dem Partner einigen. Träume gehen kaputt, teilweise fangen Menschen wieder bei Null an. Mir liegt das fern das zu bewerten, ich zeige nur auf, was im Durchschnitt in Familien passieren kann.

Je nach Strategie, Moneymanagement in Verbindung mit Positionsgrösse wächst das Vermögen schnell oder langsam.

50-er Lebensjahrzehnt

Im 50-er Lebensjahrzehnt sollte man langsam zur Ruhe gekommen sein. Die „zweite Lebenshälfte“ wird jetzt angegangen. Oft ist jetzt Kapital vorhanden. Allerdings kann es auch dazu kommen, dass man in diesem Alter in der Geldanlage falsch vor geht. Je nachdem inwieweit man das Thema Risiko/Chance verstanden hat, werden grosse Einmalbeträge investiert, um verpasstes nachholen zu wollen.

Klar dürfte auch sein, dass bis zur Rente nicht mehr soviel Zeit ist, wie es 20 oder 30 jährige haben. Um jetzt gleiche Ergebnisse erzielen zu können, die 20 oder 30-jährige mit kleinen Summen über einen langen Zeitraum haben, muss man als 50-jähriger größere Investitionssummen bereit stellen.

Hauptgrund ist, dass der bekannte Zinseszins-Effekt jetzt nicht mehr seine volle Wirkung in einem kurzen Zeitraum entfalten kann.

60-er Lebensjahrzehnt, Zeit der Ernte, des Ruhestands

Je nachdem wie das Leben gestaltet wurde, welche Karriere und Geldanlage man getätigt hat, kann man nun eventuell die Finanzielle Freiheit geniessen. Es gibt auch einige Menschen, die neben Dividendeneinnahmen auch passive Einkommensquellen wie beispielsweise Tantiemen oder Mieteinnahmen aus vermieteten Häusern geniessen. Gesundheit und Fitness werden immer wichtiger, denn ohne beides ist es schwer das Rentenalter zu geniessen.

Sollten Sie in diesem Lebensjahrzehnt sein, nutzen Sie Ihre Erfahrungen der Geldanlage und Finanzen, um Ihren Enkeln das Leben zu erleichtern. Es gibt Spiele und Bücher, die heutzutage das Thema „Finanzielle Freiheit“ kindesgerecht vermitteln.

In welchem Lebensjahrzehnt befinden Sie sich? Wie verlief Ihr Leben und Ihre Geldanlagen bisher?

Monatliche-Dividende-Geldfluss

Wie ich einen monatlichen Dividendenstrom aufbaue, auch wenn nur wenig Kapital vorhanden ist.


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