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Dividendenzahlung Juli 2015

Der Juli verlief recht unspektakulär, was die Dividendeneinnahmen für das Dividendenhamster-Depot betrifft. 254,08 Euro ist die zweithöchste monatliche Dividendenzahlung in diesem Jahr.

Über das Dividenden-Depot gibt es negatives, aber auch positives zu berichten. Wie bereits beim Start des Dividenden-Depots vorausgesehen, befinden wir uns im Segment der High Yield Dividenden Aktien in keinem leichten Umfeld. Das Segment ist schwer in den Geschäftsmodellen zu analysieren und wir befinden uns in einem schwankungsanfälligen und risikovollen Bereich. Was meine ich damit konkret?

Einerseits hat sich im Dividendenhamster Depot ein positiver Dividenden-Strom entwickelt. Da ich mir bereits bei der Auflegung des Dividenden-Depots überlegt hatte, mir keinen ganzen „Kindergarten“ an Dividenden-Papieren zuzulegen, fahre ich damit natürlich doppelt „risky“. Einerseits High Yield Aktien wie REITs, MLP´s, BDC´s mit schwierig zu bewertenden Geschäftsmodellen. Andererseits auch eine nicht so breite Diversifikation im Depot, das ein höheres Risiko bedeutet.

Dividendenzahlung-Juli-2015

Das grosse „Ebook Paket – Monatliche Dividende“

Wie ich aber immer wieder betone, kann aber auch höheres Risiko eine höhere Rendite bedeuten. Das trifft zumindest auf die Dividendeneinnahmen und die kontinuierlichen Dividenden-Steigerungen zu. Andererseits liegt das Depot ca. 20% zum anfänglichen Investitionsvolumen im Minus. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mir das gefällt.

Während man beim Trading nicht unbedingt im Verlust nachkaufen sollte bzw. das auf Dauer kontraproduktiv wirkt, bleibt mir teilweise gar nichts anderes übrig. Dabei muss ich mir immer wieder bewusst machen, dass der Plan war einen steigenden Dividenden-Einkommensstrom aufzubauen und nicht so auf die Kursverluste- bzw. Kursgewinne zu schauen.

Und das ist auch immer wieder der Knackpunkt, dem jeder Investor unterliegen wird. Hält man sich an seinen Plan oder stirbt man auf halber Wegstrecke ab, wenn mal Gegenwind auftritt.

Ich sehe das Dividenden-Depot als Ergebnis meiner Tradinggewinne, welche letztlich jetzt auch wieder Geld mit Dividenden erwirtschaften. Also produzieren die Tradinggewinne wiederum Geld. Das dabei keine grossen Kursgewinne auftreten werden, hat ja letztlich mit den High Yield Aktien an sich zu tun. Hier werden permanent Dividenden monatlich, quartalsweise ausgeschüttet, wobei teilweise Refinanzierungen der Geschäftstätigkeiten über den Kapitalmarkt erfolgen. Das kannst Du Dir so ähnlich vorstellen, wie wenn Du permanent Geld aus Deiner Geldbörse nimmst und Du hoffst, dass irgendwann mal richtig grosse Geldscheine drin haben wirst.

Halten wir also fest, dass der Dividendenstrom weiter steigt, ich aktuell bereits die Jahres-Dividendeneinnahme vom letzten Jahr erreicht habe und bis Ende des Jahres das Ergebnis natürlich getoppt wird. Das bisherige Abschmelzen der Investitionssumme kann sich langfristig wieder ins positive verändern.

Jetzt kann man natürlich darüber nachdenken, wie das bei High Yield Aktien in einem Umfeld von zukünftig eventuell steigenden Zinsen funktionieren soll. Es gibt aber Untersuchungen, dass High Yield Aktien teilweise nicht mit Aktien und Anleihen korrellieren und sogar bei steigenden Zinsen steigen können.

Ob das auch diesmal der Fall sein wird, werden wir sehen. Aus diesem Grund gibt es aus meiner Sicht nur 3 Möglichkeiten.Dividenden Aktien aus den Segmenten High Yield und Dividenden-Aristokraten weiter akkumulieren, obwohl letztere teilweise auch nicht mehr ganz fair bewertet sind. Nicht umsonst sucht auch Warren Buffett Investitionsmöglichkeiten in Geschäftsmodelle und Marktführer von GmbH´s.

Der dritte Weg ist Cash aufbauen, selbst wenn uns hier mal irgendwann Negativzinsen erwarten können. Sollte dann der Aktienmarkt nämlich mal wieder richtig crashen, könnte man sich gut eindecken, während andere bereits ihr Pulver verschossen haben. Im Moment ist der Run auf Dividenden-Aristokraten weltweit ungebrochen. In sämtlichen Blogs liest man fast nur noch von ihnen, auch gerade die amerikanischen Dividenden-Blogs, die sehr stark in Dividenden-Aristokraten investieren.

Hier stellt sich dann für mich immer wieder die Frage:

„Was passiert, wenn wieder einmal ein schwarzer Tag an der Börse kommt und es crash´t. Zu welcher Tür werden all die Investoren, die Dividenden-Aristrokraten akkumuliert haben, raus wollen? Haben alle Eigenkapital eingesetzt, wie reagieren sie, wenn sich ihr Depot halbiert und sie voll investiert sind?“

Also immer schön darauf achten, dass die Dividenden-Unternehmen „fair“ bewertet sind und langfristig gut funktionierende Geschäftsmodelle haben.

Eines der wertvollsten Bücher zum Thema Value-Investing und fair bewertete Aktien finden, ist das Buch „Intelligent investieren“ von Benjamin Graham, bei dem Warren Buffett einen Grossteil seiner Inspirationen erhielt.

Nachdem im letzten Monat das Buch „Reich werden und bleiben“ rezensiert wurde, habe ich für diesen Monat ein ebenfalls sehr lesenswertes Buch „Der Dhandho-Investor: So funktioniert Value-Investing auf Indisch von Mohnish Pabrai“ rezensiert. Mohnish Pabrai wurden auch von Guy Spier in seinem Buch „Die Value Investor Ausbildung“ erwähnt. Mohnish Pabrai agierte dabei zum gewissen Teil als Coach, aber auch Partner.

Alle Bücher findest Du mit den entsprechenden Rezensionen und Informationen in der

Dividendenhamster-Bibliothek

Welche Börsenbücher sollten aus Deiner Sicht in die Börsenbücher-Bibliothek aufgenommen werden?

Wie ich einen monatlichen Dividendenstrom aufbaue, auch wenn nur wenig Kapital vorhanden ist.



Kommentare

Alfred Hegmann 7. August 2015 um 08:49

Hallo Rene,

ich war von den hohen Dividendenrenditen begeistert und kaufte mir einige Posten. Die hohen D. kamen auch regelmäßig; doch ich mußte feststellen, daß nach einiger Zeit die Kurse dieser Aktien stark fielen, von ca. 20 – 40 %. Der Grund war teilweise eine Div.-Kürzung (ARR, OAKS, JMI, PSEC), teilweise auch unbekannt, wie bei SNH, PMT, AI, ect.

Es nützt natürlich nichts, wenn ich einerseits hohe Div. bekomme, andererseits Kursverluste habe. Ich werde nun weiterhin wieder Aktien von Firmen kaufen, die eine konstante oder steigende Div. zahlen, auch besteht bei diesen Werten die Aussicht auf einen Kursgewinn, wie z. B. bei BASF, Novo Nordis, SSE, Exxon, Coloplast, Allianz ect.

mfG Alfred Hegmann

Antworten

Patrick michel 14. August 2015 um 18:16

Tja, so ist das immer. Dividendenrendite ist das eine Kursverluste das andere. Ich setze auch auf den inneren Wert. Übrigens steigt mit der Ueit auch die dividendenrendite, wenn es Steigerungen von Jahr zu Jahr gibt. Das wird oft verschwiegen…

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