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Dividenden Renditen – hohe und niedrige Dividenden Renditen

Sind hohe oder niedrige Dividenden Renditen gut oder schlecht?

Immer wieder liest man im Netz, dass hohe Dividenden Renditen schlecht sein müssen, sich Aktien dahinter verbergen, die teilweise „Schrott“ sind. Wie das Halb-und Unwissen dann auch teilweise manipulativ verwandt wird, hatten wir ja im letzten Artikel gesehen.

Lass uns heute einmal über Dividenden-Renditen p.a. nachdenken.

Wichtig ist zu verstehen, wie sich eine Dividenden Rendite p.a. errechnet.

Dividende * 100
————————-  =  Dividenden-Rendite in % p.a.
Aktienkurs

Dividenden-Renditen

Zunächst ist es so, dass die Dividende meist einmal im Jahr festgelegt und gezahlt wird. (je nach Dividenden-Zyklus).

Gehen wir im Regelfall von einer festen Dividende aus, steht diese also für das ganze Jahr fest.

Was allerdings variabel ist, ist der Kurs der täglich schwankt.

Ändert sich also der Kurs, schwankt auch die Dividenden-Rendite p.a.

Je nachdem ob nun der Kurs hoch oder runter geht, wird sich die Dividenden-Rendite nach oben oder unten bewegen.

Und jetzt kommt das „Phänomen“. Fällt der Kurs steigt die Dividenden Rendite p.a. So kann es passieren, dass die Dividenden Rendite in dem Augenblick nach oben schiesst, wenn der Kurs stark fällt.

Ist das der Fall kann es aber auch sein, dass das Unternehmen gerade ein Problem hat. Wir erinnern uns. Die (Jahres-) Dividende wird meistens auf der Grundlage der Ergebnisse des letzten Jahres festgelegt und beschlossen. Sie ändert sich das ganze Jahr nicht. Da sich jetzt aber der Kurs geändert hat und wir im hier und jetzt eine Dividenden-Rendite haben, die nicht mehr der Dividenden-Rendite bei Auszahlung der Dividende im letzten Jahr entspricht, kann es folglich verschiedene Dinge bedeuten.

1) das Unternehmen hat bei einem sinkenden Kurs eine hohe Dividenden Rendite und eventuell ein **Problem mit seiner Geschäftstätigkeit**

2) das Unternehmen wird im Zuge einer Börsenkrise im Kurs abgestraft und schiesst deswegen mit seiner Dividenden-Rendite nach oben

3) das Unternehmen hat eine gleichbleibende Dividenden Rendite, weil sich Dividende in Verbindung des Kurses stabil verhalten

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Dividenden Renditen von Aktien aus unterschiedlichen Segmenten oder Geschäftsbereichen

Wie Du weist, gibt es verschiedene Dividenden-Aktien. Im groben möchte ich hier bei High Yield Dividenden-Aktien und Dividenden Aristokraten bleiben.

Details zu beiden Segmenten findest Du in dem Artikel „Soll ich Dividenden-Aristokraten oder lieber High Yield Dividenden Aktien kaufen„.

Auf Grund unterschiedlicher Geschäftstätigkeiten und Besteuerung u.a. von Gewinnen findet man im Schnitt bei beiden Dividenden-Aktien-Gruppen unterschiedliche Dividenden-Renditen.

High Yield Dividenden Aktien sind von der Natur aus risikovoller als Dividenden-Aristokraten einzuschätzen, haben aber im Schnitt 3-4 Mal höhere Brutto-Dividenden.

Um hier die aktuellen Dividenden Renditen der jeweiligen Aktie vernünftig einschätzen zu können, bietet es sich an folgendes zu tun:

1) Vergleiche nur Dividenden-Renditen der jeweiligen Dividenden-Aktien in dem entsprechenden Aktien-Segment, in welchem das Unternehmen unterwegs ist

2) Um Probleme, aber auch Stabiliät eines Unternehmens einschätzen zu können, bringt es Sinn, wenn man sich mit der Historie des Unternehmens beschäftigt. Dort fokussiert mit den vergangenen Gewinnen, Dividendenzahlungen und dem jeweiligen Payout (Verhältniszahl, die das Verhältnis der Ausschüttung der Dividende zum Gewinn anzeigt)

3) Befolgt man Punkt 1 und 2 wird man die aktuelle Dividenden Rendite des Unternehmens viel besser einschätzen können und auch sehen, ob es sich um ein „gesundes“ oder eventuell kränkelndes Unternehmen handelt.

Das A und O um überhaupt die Kennzahlen eines Unternehmens richtig verstehen zu können ist, dass man sich mit der Geschäftstätigkeit auseinander setzt und versucht diese zu verstehen.

In der Geschäftstätigkeit verbergen sich nämlich Antworten auf die Kennzahlen Gewinn pro Aktien (EPS), Dividende pro Aktie (DPS) und letztlich den Verhältniszahlen von Payout, KGV sowie dem PEG, was sicherlich etwas tiefgründiger als das KGV ist.

Du möchtest Dich tiefer mit den entsprechenden Kennzahlen beschäftigen und auch den Praxisbezug zu Dividenden-Aktien verstehen wollen, empfehle ich Dir das Buch „Unternehmensbewertung & Kennzahlenanalyse: Praxisnahe Einführung mit zahlreichen Fallbeispielen börsennotierter Unternehmen“ von Nicolas Schmidin. Nach Lesen und Durcharbeiten des Buches anhand der Praxisbeispiele wird Dir die Gesamtsystematik wesentlich klarer werden.

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Es würde mich freuen, wenn Dir dieser Artikel geholfen hat, das Thema hohe und niedrige Dividenden Renditen besser zu verstehen.

Klar sollte jetzt sein, dass die Dividenden Rendite immer im Kontex mit der Geschäftstätigkeit, der Historie des Unternehmens sowie den Marktgegebenheiten gesehen werden sollte.

Wie gehst Du die Bewertung von Dividenden Renditen an?

P.S. Du möchtest einen grösseren Einblick zur Börse bekommen? Möchtest Chance/Risiko besser verstehen und auch mal über den Tellerrand in Bereich des Tradings, der Trendfolge schauen? Dann lies jetzt das neue Ebook von Dividendenhamster „Henry“. „Was ich schon vor 20 Jahren gerne über Börse gewusst hätte…“

Wie ich einen monatlichen Dividendenstrom aufbaue, auch wenn nur wenig Kapital vorhanden ist.



Kommentare

Christian 29. Mai 2016 um 04:16

Hallo,

ich musste ein wenig schmunzeln, da ich mich selbst wieder erkannt habe. Vor einiger Zeit habe ich auch nur auf die Prozente geschaut. Besonders bei den Aristokraten habe ich mich immer gefragt, warum renommierte Firmen so wenig Prozente zahlen. Bis ichs verstanden habe 🙂 Hab aus „Frust“ selbst gleich einen Beitrag darüber geschrieben.

http://selbst-schuld.com/passives-einkommen-die-dividenden-rechenluege/

Bei der Bewertung schaue ich generell die Payout Ratio an. Weiterhin schaue ich mir die fundamentalen Daten an (Morningstar) und achte auch zu den bekannten Kennwerten auf das Gesamtkapital und dessen Entwicklung.

Einen schönen Sonntag wünscht

Christian

Antworten

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