Dividenden-Einnahme-Report 2015

Jahresrückblick 2013

Es wird Zeit die Dividenden-Einnahmen zu reflektieren und Zukunftsaussichten zu erstellen. Nur wenige Stunden dann ist das Jahr 2015 vorbei. Nichts kann mehr aus diesem Jahr verändert werden, es ist eingebrannt in die (Börsen-) Geschichte.

Ein Jahresrückblick des Dividendenhamster´s

Ich lade Dich ein, dass Jahr mit mir gemeinsam zu reflektieren.

Beginnen wir mit den Dividendeneinnahmen. Die Dividendeneinnahmen des Dividendenhamsters konnten auch 2015 wieder gesteigert werden.

Es war eine der grössten Steigerungen bisher. Mein damaliges Ziel war es ein unabhängiges Depot zum Positionstrading und der Trendfolge zu schaffen. Ohne auf die Wertschwankungen zu achten, sollte ein guter und gesunder Dividenden-Einnahmestrom geschaffen werden. Das ist über die letzten Jahre gelungen.

Lass uns nun aber zu den Dividenden, Zahlen und Fakten kommen.

Insgesamt wurden 2015 Dividenden von ca. 2.685 Euro eingenommen. Das sind immerhin fast mehr als 1.000 Euro Dividenden-Einnahmen zum letzten Jahr. Aus meinem damaligen Fokus Dividenden Aktien mit Monatlicher Dividende aufzubauen, ist in der Zwischenzeit ein Depot geworden, was immer noch hauptsächlich High Yield Dividenden Aktien im Depot hat. Es ist auf alle Fälle ein High Yield Aktien lastiges Depot.

Nachfolgend siehst Du die monatlichen Einnahmen, die ich mit verschiedenen Dividenden-Aktien generiere. Eine Zahlung fehlte noch, welche allerdings sicherlich in den nächsten Stunden noch eingeht. Haben wir im letzten Jahr insgesamt 1644,15 Euro an Dividenden generieren können, liegen wir in diesem Jahr mit etwas über 1.000 Euro über dem letzten Jahr. Stelle Dir einmal vor, wie das Ergebnis aussehen würde, wenn es das Dividendenhamster-Depot schon 10 oder 20 Jahre gegeben hätte. Vielen Menschen würden 200 oder 500 Euro mehr zu ihrer Rente reichen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man sich selbst Finanzwissen vermittelt oder das Wissen der Jugend oder seinen Enkeln weiter vermittelt.

Wie ich bereits immer wieder erwähnt habe, habe ich einen langen Anlagehorizont und es sollen nach und nach Value-Aktien, Dividenden-Aristokraten dazu kommen.

Zwei dieser Aktien haben 2015 den Weg ins Depot gefunden. Einerseits IBM als Value-Aktie mit einem grossen Cashflow-Anteil sowie der Dividenden Aristokrat HCP als High Yield Aktie aus dem Gesundheitsbereich.

Diese beiden Aktien stabilisieren auch die Wertschwankungen im Depot. Neben REITs, MLPs favorisiere ich aktuell gute BDC (Business Development Company´s). Auch, wenn wir bei BDC ebenfalls im Bereich der High Yield Dividenden Aktien bleiben, erkennt man über einen längeren Zeitraum die besseren von den weniger guten zu unterscheiden. Wie bei Trendfolge Aktien lässt sich aus meiner Sicht die Relative Stärke ebenfalls sehr gut anwenden.

Überlegenswert ist auch immer wieder, die Relative Stärke im Dividenden- (Depot) anzuwenden. Hierzu werde ich sicherlich noch Artikel/Video´s zu erstellen.

Kommen wir zu der immer wiederkehrenden Frage, welche Aktien man kaufen soll, oder ob man lieber Dividenden Aristokraten anstatt High Yield Dividenden Aktien kaufen sollte.

High Yield Dividenden Aktien oder Dividenden-Aristokraten

Auch zu diesem Fragen habe ich mich immer wieder platziert. Es gibt einfach keine pauschale Aussage, dass Aristokraten besser als High Yield Dividenden Aktien sind. Auch, wenn das immer wieder Diskussion in unzähligen Foren dazu gibt, hat der letztlich Recht, der an der Börse Geld verdient hat. Nach dem Motto:

„…Abgerechnet wird zum (Börsen-) Schluss…“

Das einzige was ich gerade jungen Menschen sagen möchte, dass es gut sein kann über lange Zeiträume die wirklich guten Dividenden-Aristokraten mit guter Dividenden-Historie, einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell zu akkumulieren. Aber selbst dieser Satz ist nicht einfach zu schreiben für mich.

Denn er lässt die aktuelle Börsenzeit ausser Acht, die Tatsache, dass wir in der heutigen Zeit in schnellen, wechselnden Veränderungen leben. Die Star´s der Vergangenheit müssen nicht unbedingt die Star´s der Zukunft sein.

Geldanlage ist immer individuell und abhängig von der Persönlichkeit, der Börsenzeit, der Strategie, von Investments in Form von Einmalzahlungen oder Sparplänen.

In dem wirklich lesenwerten Buch von Rainer Zittelmann „Reich werden und auch bleiben“ wird genau analysiert und mit Fakten belegt, dass die wirklich Reichen Menschen meist nicht durch Investitionen an der Börse reich geworden sind. Reich sind viele dadurch geworden, dass Unternehmen an die Börse gebracht wurden und Gründer indirekt durch eigene Anteile profitiert haben.

Würde man diese Unternehmen und ihre zukünftigen Entwicklungsverläufe kennen, würden alle in Apple, Google, Amazon, Tesla etc. investiert haben.

Wenn Dich also das Buch von Rainer Zittelmann interessiert, schau in der Dividendenhamster-Bibliothek vorbei.

Investitionsgrad, Risikostreuung, Zins- und Zinseszins

Dividenden-Investieren ist ein Marathonlauf, den die meisten unterschätzen. Um wirklich Dividendenzahlungen zu erhalten, wovon sich leben lässt, braucht man mindestens zwei Dinge.

ZEIT und eine Menge KAPITAL.

Entweder hat man viel Zeit, dann kann man aus kleineren Beträgen etwas grosses aufbauen. Hier hilft der Zinses-Zins-Effekt. Ist man jung und kauft regelmässig Investmentanteile kommt der Zinseszins-Effekt nach 20-30 Jahren richtig zur Geltung.

Hat man eine grosse Menge an Kapital, wobei ich von 1-2 Millionen Euro spreche, lassen sich monatliche Einnahmen von 6.000 bis 12.000 Euro monatlich erzielen. Aber auch hier kommt es darauf an, welche Dividenden-Aktien man zu welchem Zeitpunkt wählt oder gewählt hat.

Viele Menschen wollen oder brauchen aber keine 6.000 oder 12.000 Euro im Monat. Vielen reichen bereits 200, 500 oder 1.000 Euro monatlich zusätzlich.

Das Dividendenhamster Depot warf letztlich 2015 im Schnitt ca. 220 Euro pro Monat ab. Das sind bei einer Investitionssumme von ca. 35.000 Euro ungefähr 7,46% p.a als NETTO-RENDITE.

Ob 35.000 Euro Investitionskapital für einen monatlichen Ertrag von ca. 220 Euro eine grosse Summe ist, muss jeder für sich entscheiden. Bisher gab es zum Glück keine großen Ausfälle von Dividendenzahlungen, ich hoffe natürlich, dass es weiter so bleibt. Auch hat mir bisher geholfen, dass ich gerade die „schlechten“ Dividenden-High-Yield Aktien gemieden habe und vor allem diese nicht unbändig nachgekauft habe.

Fakt ist, dass es eine Menge anderer Depots im Netz gibt, die doppelt bis fünffach so viel Investitionskapital benötigen, aber weit unter der Rendite p.a. des Dividendenhamster Depots liegen.

Als Dividendenhamster bin ich persönlich mit dem Verhältnis Investitionskapital und Ertrag mit dem Dividenden-Depot zufrieden. Was weiter nicht so glorreich ist, sind die Buchverluste. Diese schwankten in diesem Jahr zwischen 10-18%.

Um sich mit dem Thema etwas tiefergründiger zu beschäftigen, schau Dir gerne das Video Return On Investment an.

Risikostreuung

Das es eine Risikostreuung im Depot, des gesamten Vermögensaufbau geben muss, ist sicherlich jedem klar.

Eine übertriebende Risikostreuung kann aber auch kontraproduktiv wirken oder eine falsche Sicherheit vortäuschen.

Schau Dir einmal die Depots von grossen Investoren an. Selbst Warren Buffett hält mal Anteile an einer Aktie, bspw. Coca Cola von 15-20%. Wenn man hier eine gute Dividenden-Aktie im Depot so stark gewichtet, kann man immer mal mit Dividenden-und Kurseinnahmen spielen.

Soll heissen in überhitzten Phasen verkauft man einen Teil und investiert in Krisenzeiten wieder in neu. Denk einmal darüber nach, wie Du Dein Depot „pushen“ kannst.

Kommen wir zu einem aus meiner Sicht wichtigen, aber oft unbeachteten Punkt, dem Investitionsgrad.

Investitionsgrad sollte mit als Anteil im Depot gewertet werden

Gerade in überhitzten Börsenphasen kommt dem Investitionsgrad eine grosse Bedeutung zu. Crasht dann nämlich der Markt, wenn man voll investiert ist, lassen sich keine Chancen mehr nutzen.

Voll investiert oder vielleicht sogar überhebelt bedeutet immer schlechte Gefühle und falsche Entscheidungen…

Schlimm ist, wenn man in Crash-Zeiten dann noch Geld aus seinem Depot braucht. Das kostet dann meist richtig Geld, weil man im Verlust verkaufen muss. Vor allem ärgert man sich auch später in den Boom-Jahren wieder darüber, dass man letztlich handlungsunfähig war.

Aus diesem Grund schlage ich ja auch immer wieder vor, sich einen Sicherheitspuffer zu schaffen.

Was gab es vor kurzem für Diskussionen in einem Forum, als ich davon sprach 6-12 Monatsausgaben als Sicherheitspuffer bzw. Notgroschen zu deklarieren.

Ach was könnte man mit dem Betrag alles für Zinses und Erträge erzielen, kam zu Antwort. Ich kann dazu nur sagen, dass es meist die „Kleingeister“ sind, die so reagieren. Wichtiger als Ertrag ist erstens Kapitalerhalt, ein Sicherheits-Puffer für ein halbes oder Jahr. Zumindest für meinen Geschmack.

Ausserdem darf man nicht vergessen, dass die Lebensumstände unterschiedlich sind. Je nachdem wie man sich sein Leben gestaltet, braucht man einen grösseren oder kleineren Sicherheits-Puffer. Der eine hat Familie, Haus, Auto´s und ein grosses Einkommen an welches er sich gewöhnt hat. Ein anderer kommt ohne Auto, ohne Familie und Haus aus.

Aus diesem Grund gibt es für mich auch einen neuen Leitsatz, den ich in 2015 für mich gefunden habe:

„Jeder Mensch relativiert für sich Situationen, je nach seinen Erkenntnissen, Erlebnissen oder Lebensumständen…“

Dividenden Depot & (Passive) Einnahmen

Wie Du weisst, stehe ich ja auf verschiedene Einnahmequellen. Manchmal ist es auch wesentlich einfacher 200-500 Euro monatlich mit Nischenseiten zu generieren, als ebend 35.000 oder 70.000 Euro in Dividenden-Aktien zu investieren.

Marko Slusarek mit seinem Azon-Master hat es vorgemacht. Als Pförtner hat er sich nebenbei aktuell ca. 50 Nischenseiten aufgebaut. Er bezieht darüber einen 5-stelligen monatlichen Betrag. Schau Dir dazu sein Video an.

Information zum AZON-Master (mit Amazon Produkten Nischenseiten aufbauen)

Um den Zusammenhang zwischen Aufwand, Nutzen und Zeit noch einmal richtig klar zu machen, habe ich nochmal ein Video erstellt. In diesem sollte klar werden, dass man über fokussierte Arbeit im Internet, Blogs und Nischenseiten oft schneller die 200-500 Euro erreicht, als mit dem Dividenden Investieren.

Artikel zum Aufbau von Nischenseiten

Meiner Meinung nach vergessen viele Menschen, dass der Aufbau von Vermögen eine Entwicklungsprozess ist, der meist über einen gewissen Zeitraum läuft.

Oft sieht man nur das Endprodukt. Das Marko Slusarek über 5 Jahre diese Seiten nach und nach aufgebaut hat, vergessen die meisten. Man sieht nur das 5-stellige monatliche Einkommen, als Endprodukt.

Wird man beim Dividenden-Depot-Aufbau von vor 3 Jahren bei 1,55 Euro noch belächelt, sprechen wir 3 Jahre später über eine 140-fache Vervielfachung, also ca. 220 Euro monatliche Dividendeneinnahmen.

In diesem Zusammenhang muss ich immer wieder den Satz von Bodo Schäfer denken:

„…wir überschätzen was wir kurzfristig erreichen können, aber unterschätzen, was langfristig möglich ist…“

Wie geht es 2016 beim Dividendenhamster weiter

In der Hauptsache plane ich natürlich weiteres Investieren in Dividenden-Aktien. Je nach Situation liegt der Hauptfokus im Moment auf Cashbildung, Passives Einkommen und weiterer Aufbau von Internet-Projekten.

Der Dividendenhamster versteht sich zwar in der Hauptsache den Dividenden-Aktien verpflichtet, ist aber auch dazu da, die Passiven Einkommensströme weiter aufzubauen.

Auch mir liegt daran, dass auch Du Deinen Weg im Informationszeitalter findest. Denn der herkömmliche Arbeitsmarkt, wie wir ihn aus den vergangen 20-50 Jahren kannten, wird verschwinden.

Viele Unternehmen haben es nicht mitbekommen oder ignorieren es. Manche Firmen gibt es auch gar nicht mehr. Aus diesem Grund sind mir auch immer wieder 3 Dinge wichtig.

3-er Konstellation des Dividendenhamster´s

1. Schaffen von (Passiven) Einkommensquellen
2. Dividenden-Einnahmen
3. Einnahmen aus Kursgewinnen

Diese 3-er Konstellation ist aus meiner Ansicht nach eine Symbiose. Egal, ob Du mit einem Gehalt, der Rente oder Internet-Einnahmen startest wirst Du nur über einen Überschuss in Dividenden-Aktien, Trendfolger oder anderen Tradingprodukten am Börsenmarkt agieren können.

Ich möchte Dich einladen mich auf dieser Reise zu begleiten. Von einigen weiss ich, dass sie ihre eigenen Internetprojekte gestartet haben.

Vor einigen Jahren lag mein Fokus zu 99% auf Börse. Ich habe aber gelernt, dass Börse nur ein Teil des Lebens sein kann. Aus diesem Grund bin ich auch vom Daytrading weg, auf längerfristige Anlagestrategien umgeschwenkt. Denn das Leben hat noch mehr als Börse zu bieten und das ist gut so.

Meinen Tag fülle ich also mit sportlichen Aktivitäten bspw. dem Seilspringen aus (Youtube-Videos), meinen Internetprojekten, dem Leben zwischen Spannung & Entspannung sowie Reisen.

Ich freue mich über den Gedankenaustausch mir Dir und freue mich darüber, viele unterschiedliche Menschen, Charaktere und Lebensgeschichten über das Internet kennengelernt zu haben.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen gesunden Rutsch ins Neue Jahr 2016 und freue Dich gesund und munter in einigen Stunden wiederzusehen.

Was wünschst Du Dir vom Dividendenhamster für das Jahr 2016?

Lass die Korken knallen und feiere Deine Erfolge aus dem Jahr 2015.

Lass uns gemeinsam anstoßen, uns Gesundheit, Glücksmomente wünschen. Auf dass auch 2016 ein erfolgreiches Jahr wird. Vergangenes lässt sich nicht mehr ändern, Neue aber sehr wohl erschaffen. Lebe Dein Leben auch schon vor der Rente! Egal ob vor und in der Rente, dass Leben sollte ge- und erlebt werden!

Dividenden-Grüße vom Dividendenhamster „Henry“

P.S. Solltest Du 2016 noch nicht geplant haben, dann schau Dir das Video an, wie der Dividendenhamster das macht. Alles Gute!

Du möchtest Dein Wissen anwenden,
dann eröffne ein Aktien- oder Muster Depot

Meine Dividenden-Aktien verwalte ich bei ComdirectTrendfolge Aktien verwalte ich bei Consors Bank! (BNP)Weitere Vergleichsmöglichkeiten





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Dividenden "...Passives Einkommen mit monatlicher oder quartalsweiser Dividende..."
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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ein wirklich sehr schöner Artikel. Ich gratuliere dir an dieser Stelle zu deinem stetig wachsenden Dividendendepot und dem damit verbundenen Erfolg.
    Ganz liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    • Dividendenhamster

      Hallo Schuldenkobold, vielen Dank für Deine netten Worte. Auch ich wünsche Dir für 2016 alles Gute und immer den richtigen Weitblick für Deine Geldanlagen, aber vor allem Gesundheit für Dich und Deine Familie.

  2. Glückwunsch, ich gratuliere zu dem Ergebnis.

    Da ich noch am Anfang stehe (Mitte 20) invesitere ich zur Zeit eher in solide Aristokraten, aber ansonsten bin ich deiner meinung, dass man mehrere Sachen nutzen sollte, als nur die Börse.

    gruß Ralph

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