Börsencrash denkst Du auch manchmal daran

Boersencrash

Börsencrash denkst Du auch manchmal daran

Ich weiss nicht, ob Du schon einmal einen Börsencrash miterlebt hast oder ob der nächste Börsencrash Dein erster sein wird.

Als Dividendenhamster habe ich bereits mehrere Crash´s miterlebt und kann Dir aus diesem Erleben mitteilen, es ist nicht lustig. Aus diesem Grund möchte ich Dir mal einige Episoden und Erlebnisse dazu mitteilen.

Vergangene Börsencrash´s habe ich allerdings noch nicht als fokussierter Dividendenhamster miterlebt, sondern als Trendfolger und Positionstrader. Als Trendfolger oder Positionstrader hat man allerdings das „Glück“ eventuell vorher ausgestoppt zu werden, bevor es richtig mies wird.

Als Dividenden-Aktien-Investor wird es wesentlich anders verlaufen, wenn man eine Buy & Hold Dividenden-Aktien-Strategie fährt.

Aus diesem Grund ist es auch aus meiner Sicht wichtig, sich auf so einen Börsencrash „mental“ vorzubereiten. Wie ich das sehe, was man tun kann, möchte ich Dir heute und in den nächsten Artikeln aufzeigen. Du bist auch herzlich eingeladen Deine eigenen Gedanken als Kommentar zu äussern.

Ein Börsencrash kommt meist unerwartet

Meist fängt so ein Crash völlig unerwartet an und wir werden vorab „eingelullt“, das alles nicht so schlimm sei…

Immer wieder erleben wir hohe Schwankungen an der Börse. Da gibt es einmal einen 1000 Punkte Fall des Dow-Jones-Index an einem Tag und zwei Tage später ist alles vergessen.

Da fällt vor einigen Jahren selbiger mal um 600 Punkte durch „einen Computerfehler“ oder Falscheingabe einer Order eines Brokers und zwei Wochen später ist alles vergessen.

Und das ist auch das Gefährliche an einem Börsencrash. Nach dem Erleben mehrere grosser Tagesschwankungen werden wir uns sagen, ja vor einiger Zeit gab es auch diese Schwankungen, diese sind normal und damit muss man leben. Findet dann der nächste grössere Einbruch statt, denkt man wieder an eine vorzügliche Kaufgelegenheit.

Spätestens, wenn der Markt sich nach 2-3 Wochen mehr erholt und es Woche für Woche weiter runter geht, dann weiss man, dass man an der Nase herum geführt wurde.

Meistens setzt dann der Effekt ein, dass man sich anfängt sein Depot, den Markt schön zu reden. Spätestens jetzt sollte man verstehen, dass es sich bei einem Börsencrash meist um eine längere Periode der Markt-Bereinigung handelt.

Börsencrash und die Fehler die man machen kann

Der erste Fehler den man machen kann ist, dass man zunächst ohne Börsenstrategie anfängt an der Börse tätig zu werden. Nicht zu wissen, was man sucht. Sucht man Dividenden, Kursgewinne oder einen Mix davon. Denn genau das ergibt nämlich Deine Börsen-Strategie.

Wie Du weisst bin ich ein Verfechter der Zuordnung eine Börsenstrategie zu einem Konto. Lies hierzu auch nochmal meinen Artikel Reich werden – bringe Struktur in Deine Finanzen.

Alleine, wenn Du unterschiedliche Konten mit den entsprechenden Börsenstrategien des Dividenden-Investierens, der Trendfolge und meinetwegen auch des Positionstradings fährst, hast Du schon mal eine Risikostreuung. Warum? Weil jede Strategie mit einem anderen Moneymanagement gekoppelt sein sollte.

Als Trendfolger agiert man meist mit weit nachlaufenden Stops, die sich den Marktschwankungen angleichen. Oft bekommt man als Trendfolger auch dort bereits die ersten Warnzeichen, wenn die Stops das erste Mal berührt werden. Eine meiner Strategie beim TrendAktienScout ist von mir beispielsweise, dass nach dem zweiten Erreichen des 1. Stop der Ausstieg erfolgt.

Was will ich also damit sagen. Meist ist man vor einem richtigen Börsen-Crash mit einer richtigen Moneymanagement-Strategie bei der Trendfolge raus und das Geld auf dem Konto geparkt. Selbiges trifft beim Positionstrading zu.

Aber lass uns nun zu der Dividenden-Strategie beim Dividenden hamstern zurück kommen.

Die meisten Dividenden-Strategien haben gar keine Ausstiegsstrategie bei einem Börsencrash. Es sein denn man fügt noch ein Timing-Model des Marktes dazu. Bleiben wir aber der Buy and Hold Strategie, wenn wir ohne Stop-Strategie agieren. Lass uns das mal weiter in Gedanken durchgehen.

Nehmen wir an Du hast ein Dividenden-Depot von 100.000 Euro. Die letzten Börsencrash´s haben uns gezeigt, dass sie heftig ausfallen können. Rückgänge selbst von soliden Aktien gab es in Grössenordnungen von 50-60%. Würde also heissen, dass das Dividenden-Depot um 50-60% im Wert sinkt.

Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Dein 100.000 Euro Depot auf 50.000 oder 40.000 Euro absinkt? Könntest Du damit leben? Würdest Du in dieser Zeit weiter aktiv investieren? Könnte es sein, dass es in dieser Zeit irgendein Notfall oder Ereignis geben kann und Du Geld aus dem Depot brauchst?

Wie würdest Du Dich fühlen? Depot halbiert, Geld-Druck tritt auf, Du musst weiteres Geld aus dem Depot nehmen. Deine jahrelange Aufbau-Arbeit des Depot´s geht den Bach runter.

Vielen Menschen ging es während eines Börsencrahs so und vielen wird es im nächsten Börsencrash wieder so gehen.

Wie kann man nun aktiv dagegen steuern? Welche Möglichkeiten gibt es, welche siehst Du?

Lass uns gemeinsam darüber nachdenken. Wie ich das Thema Verhalten vor und während eines Börsencrash´s sehe, verrate ich Dir im nächsten Artikel.

Jetzt schreib aber erst einmal Deine Meinung als Kommentar.

Dividendengrüße

Du möchtest Dein Wissen anwenden,
dann eröffne ein Aktien- oder Muster Depot

Meine Dividenden-Aktien verwalte ich bei ComdirectTrendfolge Aktien verwalte ich bei Consors Bank! (BNP)Weitere Vergleichsmöglichkeiten





weitere Info´sweitere Info´sweitere Info´s


Dividenden "...Passives Einkommen mit monatlicher oder quartalsweiser Dividende..."
Dein Vorname Deine E-Mail: 0 subscribers Ihre Privatsphäre ist sicher Email Marketingby GetResponse

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe 2008 einen Rückgang von über 50% meines damaligen Depots hinnehmen müssen und habe diese Phase einfach ausgesessen, da ich auf das Geld glücklicherweise nicht angewiesen war. Klar – kein schönes Gefühl aber ich sagte mir, dass es irgendwann wieder hochgehen muss.

    Mein Notfallkonto ist ausreichend hoch dimensioniert, so dass ich 12 Monate meine Ausgaben bestreiten könnte. Alles darüber hinaus fließt in mein Wertpapier-Depot (30 Einzelwerte sowie 4 ETFs per monatlichem Sparplan)

    Im Falle eines Arbeitsplatzverlustes greift zusätzlich ja auch noch ALG1, mit welchem ich ebenfalls meine mon. Ausgaben bestreiten könnte.

    Mein Depot tracke ich in Excel – dort habe ich beim aktuellen Gesamtwert immer 3 weitere Zahlen stehen: Wie sähe der Wert des Depots im Falle eines Rückgangs von 25/50/75% aus? Einfach um diese Zahlen stets im Hinterkopf zu haben.
    Theorie und Praxis sind natürlich zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

    Ich würde nach wie vor monatlich in Bluechips investieren und günstiger nachkaufen.
    Auch die Verringerung des Notfallkontos von 12 auf 3 Monatsausgaben würde ich in solch einer Situation nicht ausschließen, um günstige Nachkäufe tätigen zu können.

    Auch ein Wertpapierkredit bei einem Crash >60% könnte in Frage kommen. Dann aber nur zu 20% des Depotwertes zu diesem Zeitpunkt.

    Mit Stopp-Loss arbeite ich nicht – auch einen panischen Verkauf auf Tiefstand schließe ich aus. Immerhin habe ich aktuell eine Yield von etwas mehr als 3% Netto p.a.

    Ob die Strategie richtig ist? Ich weiss es nicht – zumindest habe ich einen Plan. Ich denke, dass mich 2008 etwas gelassener gemacht hat. Ferner habe ich keine Immobilie abzubezahlen, keine Verbindlichkeiten und aktuell keine Kinder zu versorgen.

    Sollte sich meine Situation ändern, würde ich meinen Plan adäquat anpassen.

Hinterlasse eine Antwort


Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>